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1. Europäischer Theatertag für Toleranz

Am 1.2.2012 wird das "Neue Theater Budapest" an zwei Intendanten übergeben, die bekannte ungarische Rechtsradikale sind. Einer von ihnen war Gründer einer rechtsextremen Partei und betreibt heute noch eine Zeitschrift, in der er antisemitische, antiziganistische und rassistische Hetzschriften veröffentlicht.

Da es sich um ein subventioniertes Theater einer europäischen Hauptstadt handelt und der Oberbürgermeister im Alleingang diese Entscheidung gefällt hat, findet ein Tabubruch statt.

Dies soll nicht als Anlass genommen werden, Steine nach Budapest zu werfen, sondern in unserem eigenen Land und in unserer unmittelbaren Umgebung für Toleranz, Vielfalt und Solidarität für die Schwächeren einzusetzen.
 

Es machen u.a. folgende Theater und Ausbildungsinstitutionen mit: Burgtheater Wien, Volkstheater Wien, Schauspielhaus Wien, sämtliche Wiener Mittelbühnen und Kellertheater, Linzer Landestheater, Klagenfurter Stadttheater, sämtliche Theater in Budapest, das Théâtre National in Brüssel, einige Theater in Slovenien, Tschechien, Polen, Serbien, Finnland, Griechenland, England, Spanien, Frankreich, Deutschland, Belgien und Chile, dann die Université de Paris Nanterre und die Columbia University, New York, die Bayrische Theaterakademie München, die Hochschule für Film und Fernsehen München, das Max Reinhardt Seminar, Wien und das Konservatorium der Stadt Wien.

31.01.2012